1877
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am 30. April in Wien als einziges Kind des Sektionschefs Dr. Emil Ritter von Herzmanovsky und der Aloisia von Orlando geboren. Die väterlichen Ahnen sind hohe Beamte und Offiziere, die mütterlichen führen nach Florenz, Venedig und Byzanz
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1887-1896
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Gymnasiast am Theresianum in Wien, Matura. Erste Zeichnungen zeigen bereits das Talent des Autodidakten |
1896-1903
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Architekturstudium an der Technischen Hochschule Wien, Abgang als Stadtbaumeister. Enge Freundschaft mit Alfred Kubin. Zahlreiche druckgrafische Versuche (Holzschnitt und Radierung) und Zeichnungen. Die Arbeiten sind teilweise vom Jugendstil bzw. Secessionismus beeinflusst, zeigen aber schon erstaunlich viel von der Persönlichkeit des Künstlers |
Ab 1903
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architektonische Arbeiten hauptsächlich an Restaurierungsvorhaben in Wien, Niederösterreich und Tirol. Reisen nach Holland, England, Frankreich, Deutschland und Italien. Seine Landschaftszeichnungen sind vielfach von skurrilen Figuren bevölkert, in den Architekturskizzen finden sich seltsame Phantasietiere |
1908
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Mitglied der Zentral-Kommission für Kunst- und historische Denkmalpflege |
1911
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am 25. Februar Heirat mit Carmen, anschließend zahlreiche Reisen nach Korsika, Ägypten, Griechenland und die venezianisch-griechischen Inseln |
1916 |
aus Krankheitsgründen Aufgabe der Berufstätigkeit und Übersiedlung nach Meran |
1917
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Namensvereinigung auf Herzmanovsky-Orlando |
1918-1920
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Höhepunkt der graphischen Tätigkeit, ab 1918 auch Hinwendung zu literarischer Arbeit |
1926
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"Der Kommandant von Kalymnos" erscheint in 100 Exemplaren
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1927
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FHO zeigt im Berliner Glaspalast 75 farbige Blätter
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1928
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"Der Gaulschreck im Rosennetz" erscheint bei A. Wolf in Wien |
1932
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Ausstellung in der Galerie Würthle in Wien (126 Blätter)
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1939-1946
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Vorübergehende Verlegung des Wohnsitzes nach Malcesine am Gardasee, um der Ausbürgerung zu entgehen |
1954
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am 27. Mai stirbt FHO im Alter von 77 Jahren in Meran auf Schloss Rametz
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ab 1955
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zahlreiche Ausstellungen des graphischen Werkes im In- und Ausland, Ankäufe durch öffentliche und private Sammlungen |
1957
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am 10. Januar Uraufführung von „Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter“ in den Münchner Kammerspielen. Noch im selben Jahr Inszenierung am Wiener Burgtheater |
1957-1963
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Die vierbändige Werksausgabe in der Bearbeitung Friedrich Torbergs erscheint bei Langen-Müller in München |
1983-1994
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Es erscheinen sämtliche Werke in zehn Bänden im Residenz Verlag Salzburg und acht Kataloge zum graphischen Schaffen herausgegeben von M. Kopriva, Krems. |
1995-heute
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Seine Theaterstücke werden u.a. im Schauspielhaus Zürich, Volkstheater Wien, Prinzregententheater München, Schauspielhaus Graz aufgeführt, das graphische Schaffen ist in Ausstellungen im In- und Ausland zu bewundern. |